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13.1. Welches Mailprogramm ist das Beste?13.1.1Kurzfassung? Mutt ist natürlich der einzig wahre MUA ("Mail User Agent", das, was einem die Mails anzeigt). Als Editor sind natürlich XEmacs, GNU Emacs oder vim am besten geeignet. *SCNR*. Die Langfassung? Kommt sogleich:
(dhaller)
13.1.2Diese Frage wird auf suse-linux häufig gestellt und führt meist zu riesigen Diskussionen und "MUA-Wars". Deshalb: Wer sich hier eine eindeutige, klare Antwort erhofft, den muss ich enttäuschen (siehe jedoch Welches Mailprogramm ist das Beste? *g*). Jeder hat andere Vorlieben, und somit muss auch jeder für sich sein bestes Mailprogramm finden. Trotzdem möchte ich hier einige Hinweise geben. Grundsätzlich muss man unter Linux zwischen zwei Gruppen von Mailprogrammen unterscheiden: Die ursprünglichen Linux-Mailprogramme können mit voller Absicht nichts weiter als Mails anzeigen und überlassen externen Programmen das Abholen, Sortieren und Versenden der Mails. Der Vorteil dieser Aufteilung ist, dass man jederzeit eins der Programme austauschen und die anderen behalten kann. Außerdem sind die Einzelprogramme meist besser/detaillierter konfigurierbar als "all-in-one"-Programme. Der (mögliche) Nachteil ist, dass man mehrere Programme konfigurieren muss und die Konfiguration oft (scheinbar) schwieriger ist, da eben detaillierter. So bietet allein mutt schon so viele Schrauben, an denen man drehen kann, dass man sich als Anfänger erstmal "erschlagen" fühlen kann. Es gibt aber viele gut kommentierte Beispiele usw., so dass man auch als Anfänger zurechtkommt... Zum Abholen der Mails kann man beispielsweise fetchmail (siehe Wie kann ich E-Mails unter Linux empfangen?) verwenden. Dann werden die Mails mit einem MDA ("Mail Delivery Agent", der Mails lokal sortiert und in einzelne "Ordner" zustellt) wie beispielsweise procmail (siehe Wie kann ich E-Mails sortieren?) in die einzelnen Postfächer einsortiert. Das Mailprogramm greift dann auf diese Postfächer zu und zeigt die Mails an. Zum Schreiben einer neuen Mail wird ein externer Editor verwendet, versendet werden die Mails dann mit einem MTA ("Mail Transport Agent", der sich um Dinge wie abholen der Mails nicht kümmert) wie sendmail, qmail oder masqmail. Mailprogramme aus dieser Gruppe sind:
Die andere Gruppe sind "All-in-one"-Programme, die alle oben genannten Funktionen eingebaut haben - so wie man es z. B. von vielen Windows-Mailprogrammen gewohnt ist. Ein Vorteil dieser Programme ist die schnellere Konfiguration, da man alles in einem Programm hat und die Konfigurationsmöglichkeiten meist auf die wichtigsten Dinge beschränkt sind. Der Nachteil liegt darin begründet, dass man, wenn einem eine Komponente (z. B. die Filterung der Mails) nicht mehr gefällt, in der Regel das Programm wechseln und alles (statt nur einer Komponente) neu einrichten muss. Mailprogramme aus dieser Gruppe sind:
Welches Mailprogramm jetzt für einen das Beste ist, bekommt man am einfachsten durch Testen verschiedener Programme heraus. Aber ich persönlich finde: KMail ist das beste Mailprogramm :-)
(cboltz)
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| 13.1. Welches Mailprogramm ist das Beste? http://suse-linux-faq.koehntopp.de/q/q-mail-bestes_mailprogramm.html |
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